Nachlese zum Besuch der Landesgartenschau in Ellwangen an der Jagst
Besuch der Landesgartenschau in Ellwangen an der Jagst
Renaturierung als Gewinn für Mensch und Natur
Bei tropischen Temperaturen informierten sich zahlreiche Teilnehmende bei der Landesgartenschau in Ellwangen über die vielfältigen Maßnahmen zur Renaturierung und ökologischen Aufwertung des Geländes. Besonders im Fokus standen die neu gestalteten Gewässerbereiche, naturnahen Grünflächen und Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten. Die Landesgartenschau zeigt eindrucksvoll, wie ehemalige oder belastete Flächen durch nachhaltige Planung in attraktive Erholungs- und Naturräume verwandelt werden können. Bei einem geführten Rundgang erläuterten Fachleute die umgesetzten Projekte und deren langfristige Bedeutung für Umwelt- und Hochwasserschutz. Jetzt wurde auch das Motto „Ellwangen an die Jagst“ eindeutig erklärt. Auch waren die Schaugärten sehr schön anzusehen. Einzigartig war der Ausblick von allen Ecken der Schau auf das Schloss und das Benediktinerkloster.
Sehr beeindruckend fanden alle die Blumenschau im Kreuzgang der Basilika St. Vitus. Welche Idee, dort eine alle 2 Wochen wechselnde Blumenschau darzustellen. Das muss man gesehen haben!
Auch ist die „Ökumenische Pforte“ einzigartig und verbindet die katholische Basilika St. Vitus mit der evangelischen Stadtkirche unmittelbar miteinander. Sie steht als Symbol für Dialog, Verständigung und das gemeinsame christliche Miteinander. Der jahrhundertelang verschlossene Durchgang wurde 1999 als Zeichen der Versöhnung und der ökumenischen Zusammenarbeit wieder geöffnet. Dort findet aktuell die monumentale Erdkugel-Kunstinstallation GAIA mit einem Durchmesser von 7 Metern des britischen Künstlers Luke Jerram statt und ist sehr beeindruckend. Das schwebende Kunstwerk verwandelt das Kirchenschiff in einen atmosphärischen Erfahrungsraum. Ein spezieller Teppich von Abele Ambiente erlaubt es den Besuchern, sich unter die Weltkugel zu legen und sie in Ruhe auf sich wirken zu lassen.
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